El Alba Yogaschule

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"Yoga, ein Ort, wo ich bei mir sein kann: nichts muss, nichts will, nichts wünsche. Ein Ort des Dürfens und der Schwerelosigkeit, wo alles leicht und wie von selbst geschieht. Wo ich nicht Macher, sondern Zeuge bin. Yoga, ein Raum, wo ich frei atmen kann. Kein Gestern, Heute, Morgen. Ein Raum, wo ich zu Hause bin. Erkannt, geliebt, geborgen. Wo Vertrauen wächst und Zuversicht - wo Freude ist und Kraft und Licht. Eine Kraft, die wirkt unendlich sacht, und Widerstand zu Hingabe macht."

Über Yoga

Yoga ist einen jahrtausende alte Praxis aus Indien zur Öffnung des Bewusstseins. Es gibt viele verschiedene Yogas, einer davon ist Hatha-Yoga, welcher während Jahrhunderten nur von ganz wenigen Menschen, vor allem von Einsiedlern und anderen spirituell Suchenden praktiziert wurde. Hatha-Yoga war eine Art Geheimlehre, welche von den Meistern an ihre wenigen Schüler weitergegeben wurde. Das grösste Ziel war es, in das überweltliche und allumfassende Bewusstsein einzutauchen. Man spricht von Erleuchtung oder mystischer Schau.

Erst zu Beginn des letzten Jahrhunderts wurden die Techniken des Hatha-Yoga auch dem Menschen der Gesellschaft zugänglich gemacht. Zudem wurden die Wirkungen der Übungen auf den Körper und die Psyche systematisch wissenschaftlich untersucht. Dies waren die Anfänge der Yoga-Therapie.

Durch die Reisetätigkeiten einiger grossen indischen Yogalehrer kam das Wissen des Yoga in den Westen. So konnte der Hatha-Yoga dem heutigen, im weltlichen Leben stehenden Menschen zum Werkzeug werden, ein bewusstes und erfülltes Leben zu leben, seine Gesundheit zu erhalten oder zu entwickeln, seine Persönlichkeit zu läutern, oder einfach seinen Stress zu bewältigen und sich zu entspannen.  Zum Hatha-Yoga gehören:

Asana: Körperstellungen, diese dienen der Kräftigung und Harmonisierung des Körpers. Diese können statisch geübt werden, oder dynamisch. Dabei fliesst man in Harmonie mit der Atmung von einer Stellung in die andere. Diese Abfolgen heissen Karanas oder auch Flow.

Pranayama: Lenkung der Atmung, diese dient der Reinigung, Harmonisierung und Vitalisierung.

Meditation: Konzentration des Geistes, diese dient der inneren Entspannung, Interiorisierung und Selbsterkenntnis und dem psychischen Gleichgewicht. 

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allgemeine Tipps

Entscheidend ist unsere innere Haltung beim Üben. Wir versuchen, uns ganz bewusst vom Alltag zu distanzieren, um unsere ungeteilte Aufmerksamkeit auf die Yoga-Praxis zu lenken. Wir nehmen eine innere Haltung der Entspannung und Achtsamkeit ein.

Beim Üben sollten keine Schmerzen entstehen, und die Übungen sollten nur solange gehalten werden, wie noch ruhig und tief geatmet werden kann. Bei körperlichen Problemen (Bandscheiben, Blutdruck, Gelenke etc.) bitte ich dich, mir das mitzuteilen.

Bring einen Pulli und Socken mit, während der Schlussentspannung soll der Körper nicht auskühlen.

Yoga sollte mit möglichst leerem Magen praktiziert werden. Deshalb solltest du bis ca. zwei Stunden vor dem Üben nichts schweres mehr  essen.

In der Tiefenentspannung werden die dem Körper und Geist gegebenen Informationen verarbeitet und verinnerlicht. Zudem lernen wir, und wirkungsvoll zu entspannen und loszulassen.

Yoga wirkt auf physischer, psychischer und emotionaler Ebene.

"Praktiziert man die Asanas mit bewusster Wahrnehmung und Unterscheidungsvermögen, verbinden sich Körper, Geist und Bewusstsein zu einem harmonischen Ganzen." (B.K.S. Iyengar)

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18.September 2010